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Hier finden Sie einige Berichte unserer Ritte.


schauen Sie in unsere Fotogalerie


folgende Berichte können Sie auf dieser Seite finden:

2-Tagesritt nach Suarce, Auffahrt 2010

Tagesritte 30./31.3.07

Tagesritt Neuneich 15.4.07 

Weekend Thannenkirch August 2008



Ausgegangen sind wir von 8 Personen und 7 Pferden (Plan A). Nachdem 3 Pferde lahm wurden waren wir dann bei 5 Personen und 4 Pferden (Plan C oder D). Da ich Mona Mireille versprochen hatte (ihr Pferd war auch lahm) und Joe dann auch noch ausfiehl, haben wir uns für Mona und die Kutsche  (Plan E?)entschieden. Auch nicht schlecht, da hat es auf der Kutsche Platz für den Picknick und die Reitpferde müssen nur noch wenig Gepäck zu ihren Reitern tragen.

Geplant war am Mittwoch ca. 17h Ankunft der Gäste aus dem Seeland. Naja, das war dann Plan ??) doch um 14h kommt der Anruf: Autopanne im Grauholz. Also ab ins Auto und auf nach Bern, Pferd und Gäste einladen und endlich um 20h (eine Stunde am Zoll gabs ja auch noch) Ankunft in Bouxwiller. Irgendwie haben wir diese 3 Stunden die ganzen nächsten Tage nicht mehr ganz eingeholt.

Aber immerhin, am Freitag um 10:30h gings dann doch los, auf nach Suarce, in Skiunterwäsche, Winterschuhe und Wolldecke auf dem Kutschbock. Geregnet hat's zum Glück nie und die kalte Biese haben wir dann mit heissem Tee und Kaffee bekämpft, Spritkocher sei Dank.


Die Strecke führt duch hübsche Elsässer Dörfer und über weiche (nasse) Wiesenwege. Sogar Golfrasen war dabei, als wir durch den Golfplatz von Mooslargue ritten und fuhren. Eigentlich wäre auch ein heisser Tee im Beizli vom Westernzentrum Mooslargue nett gewesen, aber wir wurden letztes Jahr dort ziemlich unfreunlich behandelt, sie wünschen keine Freizeitreiter, die dort Halt machen. Naja, wir hatten ja den Spritkocher dabei.

In Pfetterhouse gibt es eine schöne grosse Waldhütte, in die bei Regen sogar noch der Wagen reinpasst. Mit dem Feuer hat es zwar etwas gedauert, aber der Picknick war sehr reichhaltig und hat allen geschmeckt.


Danach mussten wir uns für die nächsten 5km trennen, im Wald nach Suarce gibt es leider 3 Barrieren, die nicht mit dem Wagen passiert werden können. Also ging die Fahrt für ca. 40 Minuten über Strassen und Strässchen und die Reiter wateten durch den leider sehr nassen Wald. Nachdem ihnen eine Ente auf dem Weg entgegengeschwommen kam, kämpften sie sich durch den dichten Wald auf die nächste Strasse.

Das Timing war super, wir haben uns fast zur gleichen Zeit am vereinbarten Parkplatz getroffen, und konnten  die Reise gemeinsam fortsetzten. Die Waldwege waren sicher nicht für Kutschen gedacht, aber Mona kämpfte sich tapfer durch den Morast.


Etwas verspätet und durchgefroren kamen wir endlich in Suarce an, wo wir freundlich von den Familien Stöckel (Stall) und Bonnot (Chambre d'hote) empfangen wurden. Die Pferde durften mit viel Heu auf die Weide und wir konnten vor dem vorzüglichen Abendessen noch Duschen und unsere schönen Zimmer beziehen.

Nach dem Frühstück gings dann wieder heimwärts, diesmal über Hindlingen und Bisel. In der Nähe von Bisel picknickten wir an einem lauschigen Weiher. Sibil fand sogar eine heimische Orchidee und ihr Hund musste für Fotos vor der Orchidee possieren.


Nach einem schönen Ritt und Fahrt durch Wiesen- und Waldwege, die sogar Mona am Wagen noch für einen kleinen Galopp animierten, waren wir dann auch schon wieder in Bouxwiller angekommen.


Schön wars, und der Sommer kommt sicher auch noch im Elsass an.




Der 2-Tagesritt wurde kurzerhand in zwei Tagesritte umgewandelt, da sich keine Uebernachtungsmöglichkeiten für die Pferde so früh im Jahr fanden. Die Weiden sind noch zu nass und deshalb die Boxen alle noch über Nacht besetzt. Also gingen wir über zu Plan B, und machten 2 Tagesritte, was sich im Nachhinein also sehr gute Idee herausstellte.

Der erste Ritt führte zuerst nach Bettlach, wo Manuela zu uns stiess und zuerst einmal einen Apéro mit uns (Sibil, Andrea und mich) nahm. Danach ging es im flotten Tempo zum Windenhof in Willer, wo wir im Reitstübli das mitgenommene Picknick verspeisen konnten, während die Pferde mit Heu verköstigt wurden. Danach ging führte uns Andrea über super Galopp-Wege zurück nach Bouxwiller. (Danke Andrea, diese Wege werde ich mir merken).

Am zweiten Tag musste ich nach 3 km den Ritt abbrechen und umkehren, da Joe lahmte. Sibil begleitete mich wieder heim und die andern 3 (Pierre ritt diesen Tag auch mit) änderten den ursprünglichen Plan B, zum Chateau Landskron zu reiten und schlugen einen grösseren Bogen um Bettlach und warteten dann in der neuen Blockhütte auf uns (Plan C). Wir kehrten mit Joe zurück, ich sattelte Mona (zum Glück war sie an diesem Tag nicht gebucht), und wir ritten auf direktem Weg auch zur Blockhütte, wo wir schon von der Küchenbrigade (vielen Dank Kirsten und Urs) mit qualmendem Grill erwartet wurden.
Nach dem Essen gings über tolle Wege mit einigen ausgiebigen Galopps über Oltingue zurück nach Bouxwiller. Im Oltinger Wald hatte dann Sibil noch ihr Highlight des Tages, sie fand eine Mega-Giga-Morchel. Leider hat das gute Stück den Heimritt nicht überlebt, nachdem wir schon gedanklich am Kochen waren.

Insgesamt ritten wir jeden Tag ca. 6 Stunden und liessen es uns in den Pausen gut gehen. Die Pferde passten sehr gut zusammen, und da alles geübte Reiter waren, verliefen diese Ritte sehr flott. Ich sah nur zufriedene Gesichter und wir werden den Ritt zur Landskron  sicher noch nachholen.

Mehr Fotos in der Fotogalerie

         


Wieder ist ein wundervoller Tag vorüber. Bei schönstem Wetter und sommerlichen Temperaturen sind wir am Sonntag auf die Neuneiche geritten. Der Ritt führte durch wunderschöne Täler und Höhen, plätscherten Bächen entlang und über schöne Wiesen mit blühenden Kirschbäumen.


In ca. 2 Stunden sind wir von Bouxwiller auf dem direktesten Weg über Ligsdorf ans Ziel geritten, wo wir von Urs schon mit einem opulenten Picknick und dem schon obligaten Cremant  erwartet wurden. Auf dem Heimweg nahmen wir uns mehr Zeit und ritten noch nach Kiffis auf ein Bierchen und danach über den Blochmont nach Raedersdorf. Zum Dessert gab es dann den genialen langen Galopp zwischen Raedersdorf und Sondersdorf, bevor wir über unseren Haushügel nach Bouxwiller zurückkamen.


Es war wie ein Ferientag und wir alle haben es sehr genossen und konnten so richtig ausspannen (auch wenn sich noch nicht alle "Fudis" an das lange Reiten gewöhnt hatten).  Danke Urs für das Catering. Ich freue mich schon aufs nächste mal Ende April und hoffe natürlich, dass wieder so eine tolle Truppe am Morgen aus den Federn kommt und mitreitet.


6 Reiter und ein Fussgänger machen sich am Freitagmorgen auf den Weg nach Thannenkirch. Nach den Erfahrungen vom letzten Jahr, wo die Weiden abgefressen waren und zuwenig Heu da war, nehmen wir  jetzt Heu mit. Sicher ist sicher. Das Heu wird vorne im Pferdeanhänger sicher angebunden und mit Blache abgedeckt, damit bei Ankunft noch was da ist.

Nach knapp 2 Stunden fahrt sind wir angekommen, laden die Pferde unterhalb der letzten steilen Steigung aus und parkieren die Anhänger unten im Dorf. Das letzte Stück nehmen die Pferde zu Fuss in Angriff, oben ist der Platz zu eng, um 3 Anhänger zu manövrieren.

Am Freitagnachmittag sind wir schon auf dem ersten Erkundungsritt. Einmal hoch, den schönen Galoppweg quer rüber und den oberen Paralellweg wieder zurück. Leider geht Viki nicht gerade, der Beschlag ist schon älter und eine Trachte drückt etwas auf den Strahl. (Merke: Beschlag immer mind. 3 Tage vorher kontrollieren) Andrea marschiert den halben Ritt zu Fuss mit, sie ist sehr fit.

Abends geniessen wir dann die gute Küche des Melkerhofs in vollen Zügen.

Am Samstag machen wir einen Tagesritt, Pierre übernimmt die Rittführung und Urs das Catering. Pierre hat eine sehr schöne Strecke ausgesucht, bis runter in die Reben und Richtung Hochkönigsburg wieder hoch.  Um die Mittagszeit treffen wir dann am verabredeten Ort Urs.

Was für ein Anblick! Das Picknickhäuschen festlich eingedeckt und auf dem Grill drei Schweinsfilet. Die kanadischen Wanderer, die den Picknickplatz mit uns teilen, schauen neidisch auf unser Salatbuffet, Filet und Wein, sie haben nur ein Lunchpacket mit Sandwich und einer Banane.

Am Sonntag gehts dann auf den Taennchel hinauf. Das ist ja scheins ein magischer Ort, auf der Gräte befindet sich eine keltische Mauer.

Der Aufstieg gestaltet sich steiler, schmaler und länger als erwartet. Wir marschiren also zu Fuss hoch. Oben angekommen finden wir einen Märchenwald voller Moosbewachserer Steine und Bäume. Mittendrinn die alte Keltenmauer. Immer wieder treffen wir auf riesige Felsformationen mit Namen wie Reptilienfels,  Riesenfels und Fels der drei Tische. Der Weg ist meistens sehr steinig, einige hundert Meter reiten wir sogar auf der Keltenmauer. Dann wirds sehr steinig und treppenartig, wir steigen also wieder ab und laufen weiter. Erstaunlich wie alle Pferde vorsichtig über die Felsen laufen und Treppensteigen ist auch kein Problem.  Die Aussicht ist super, wir sehen rüber zur Hochkönigsburg und bis zum Schwarzwald.

Der Abstieg ist dann besser als der Aufstieg, nicht so steil und breitere Wege. Wir treffen noch auf eine Quelle, die in einem kleinen Steinbrunnen gefasst wird, die Pferde geniessen das frische Wasser.

Wieder zurück im Hotel geniessen wir nochmals eine Fois gras mit einem Glässchen Cremant, räumen die Weden ab und machen uns dann langsam auf den Heimweg.

Was für eine schöne Gegend und was für ein schönes Hotel. Wir werden dieses Erlebnis sicher nächstes Jahr wiederholen.